Anna-Göldi-Stiftung

Initiantin und Trägerin des Anna Göld Museums ist die 2007 gegründete Anna-Göldi-Stiftung, welche von der Standortgemeinde Glarus, vom Kanton Glarus, von Pro Helvetia, vielen Gönnern und Sponsoren grosse Unterstützung erfährt.

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(v.l.n.r.) Peter Bertschinger, Walter Hauser, Fridolin Elmer

Stiftungsrat

  • Präsident: Walter Hauser, Dr. iur., Journalist und Buchautor
  • Vizepräsident: Peter Bertschinger, dipl. Ing. ETH
  • Nicole Billeter, Dr., Historikerin
  • Veronika Britt, Finanzexpertin
  • Sandro Brotz, Redaktor SRF
  • Fridolin Elmer, Museumsleiter
  • Gaby Ferndriger, Buchhändlerin, Verlegerin
  • Elisabeth Kopp, alt Bundesrätin (Ehrenmitglied)
  • Francesca Trento, Theologin und Journalistin
  • Andrea Trümpy, ehemalige Stadtpräsidentin von Glarus
  • Eva Fischlin, Historikerin

Stiftungszweck

Anlässlich dem 225-Jahr-Gedenken an die Sennwalder Magd Anna Göldi, die in Glarus einem Justizmord zum Opfer fiel und hingerichtet wurde, wurde eine Stiftung im Jahr 2007 gegründet.
Die Stiftung setzt sich zum Ziel, Aktivitäten rund um die Person und das Thema Anna-Göldi zu initialisieren, zu unterstützen und zu begleiten.

Die Stiftung will gemäss den Statuten nicht nur das Andenken an Anna Göldi am Leben erhalten, sondern sich auch aktuell für Randständige, Minderheiten und Opfer von Willkür einsetzen.

Einer der Höhepunkte des Jubiläumsjahres war der Anna-Göldi-Tag am 13. Juni 2007, dem Tag ihrer Hinrichtung. An diesem Tag wurde das Buch "Der Justizmord an Anna Göldi" (herausgegeben vom Limmat Verlag in Zürich) präsentiert, das Walter Hauser aufgrund jahrelangen Recherchen verfasst hat. Im Buch wurden neue Originaldokumente und Fakten zum mysteriösen Justizfall veröffentlicht. Hauser schildert im Buch, wie zwei deutsche Journalisten den Skandal vor 225 Jahren ins Rollen brachten und wie Zeitgenossen aus dem Glarnerland das Todesurteil unter Lebensgefahr zu kritisieren wagten. Hausers brisantes Fazit: über die Hinrichtung von Anna Göldi entschied ein Gericht, das nicht einmal zuständig war.

Der Anna-Göldi-Tag (13. Juni) soll alljährlich an die Opfer von Willkür errinnern.