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Öffnungszeiten

 

1. April – 1. November 2026
jeweils Mittwoch bis Sonntag
13.30 - 18.00 Uhr
Oster- und Pfingstmontag geöffnet 
 

Sie erreichen uns unter:
Tel. +41 55 650 13 54
kontakt@annagoeldimuseum.ch 

Demnächst

Saisoneröffnung am Mittwoch, 1. April 2026

Eröffnung der neuen Wechselausstellung:
«GESICHT ZEIGEN» - eine Werkstattausstellung zum Thema Fürsorge und Zwang in der Schweiz

19.00 Uhr Vorführung des Films «Hexenkinder» von Edwin Beeler


Sonntag, 5. April, 13.45 Uhr
Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

Donnerstag, 23. April, 19.00 - 21.00 Uhr
«Glaris verzellt» - Willkommen zum Glarner Erzählcafé

 

-> zum Jahresprogramm 2026

Dauerausstellung
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Der Prozess gegen Anna Göldi steht im Mittelpunkt

Das 2017 eröffnete Museum ist dem tragischen Schicksal der 1782 durch das Schwert hingerichteten Magd Anna Göldi gewidmet und zeichnet die Stationen ihres Lebens nach. Im Zentrum der Ausstellung steht der unvergleichlich gut dokumentierte Prozess, namentlich die ausführlichen Gerichtsprotokolle. Ausgehend davon werden die Besucherinnen und Besucher von einer Themeninsel zur anderen geführt: Hexenwahn, Netzwerk der Macht, Aufklärung, Publizistik, Erinnerungskultur, Rehabilitation.

Wechselausstellung 2025

GESICHT ZEIGEN - Werkstattausstellung zu «Fürsorge und Zwang in der Schweiz»

Bis 1981 wurden in der Schweiz zehntausende Menschen zwangsweise interniert oder «zwangsplatziert». In Heimen oder Pflegefamilien erlebten sie Übergriffe, Gewalt und Ausgrenzung. Erst nachdem Betroffene den Mut fanden, Gesicht zu zeigen und ihre Schicksale in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, stieg der politische Druck, den Blick auf dieses düstere Kapitel der Schweizer Sozialgeschichte zu richten.

Die Werkstattausstellung ergänzt die Wanderausstellung «Ich bin einfach niemand gewesen» – Fürsorge und Zwang in der Schweiz, die vom 7. bis zum 24. August 2026 im
Volksgarten in Glarus gastieren wird.

Betroffene, Angehörige und Interessierte sind eingeladen, im Rahmen einer Geschichtswerkstatt tabuisierte Themen, die in einem engen oder lockeren Zusammenhang mit fürsorgerischen Zwangsmassnahmen stehen, unter kundiger Anleitung selbst zu erforschen.

Museums-Team

Leitung

Dr. Ursula Helg

Administration

Chantal Vettorata

Museumsdienst

Chantal Vettorata (Leitung)
Sunethra Athugalpura
Jeannette Moser
Silvia Pereira
Mirka Schnelli

Führungen

Dr. Nicole Billeter
Lisa Eikrann
Linda Nafzger (Siebdruck)

Architektur

Im historischen Hänggiturm

Beheimatet ist die neue, moderne Ausstellung im historisch einmaligen und eindrücklichen Hänggiturm. Wobei der Begriff «Turm», irreführend ist. In Wirklichkeit ist der Ausstellungsraum ein riesiger, fantastischer, fast sakral anmutender Saal, in dem in der Blütezeit der Glarner Textilindustrie die bedruckten Stoffbahnen zum Trocknen aufgehängt wurden. Das Museum befindet sich im Ortsteil Ennenda und ist zu Fuss vom Bahnhof Glarus oder Ennenda in gut zwölf Minuten erreichbar.

Das Anna Göldi Museum wird unterstützt durch:

Fons Margarita, Curti-Stiftung, Markant-Stiftung, Stiftung Anne-Marie Schindler, Garbef-Stiftung, Evangelische Landeskirche Kt. Zürich, Walter Haefner-Stiftung, Sandoz Familienstiftung, Schlittler Informatik-Dienstleistungen GmbH, Swisslife Perspektiven, Stiftung Gartenflügel, Otto Gamma-Stiftung, Daniel Jenny & Co, Hans Eberle AG, Gemeinde Glarus Süd, Gemeinde Glarus Nord, Stiftung der Glarner Kantonalbank für ein starkes Glarnerland