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Öffnungszeiten

Offen April – Oktober
Mittwoch bis Sonntag
13.30 - 18 Uhr
Ostermontag/Pfingstmontag geöffnet

Sie erreichen uns jederzeit unter: 
055 650 13 54
kontakt@annagoeldimuseum.ch

 

Dauerausstellung
women
Der Prozess gegen Anna Göldi steht im Mittelpunkt

Das moderne und gänzlich neu konzipierte Museum ist dem tragischen Schicksal der 1782 durch das Schwert hingerichteten Magd Anna Göldi gewidmet und zeichnet die Stationen ihres Lebens nach. Im Zentrum der Ausstellung steht der unvergleichlich gut dokumentierte Prozess, namentlich die ausführlichen Gerichtsprotokolle. Ausgehend von diesen werden die Besucherinnen und Besucher von einer Themeninsel zur anderen geführt: Hexenwahn, Netzwerk der Macht, Aufklärung, Publizistik, Erinnerungskultur, Rehabilitierung.

Sonderausstellung 2022

«Uns reichts!»
Von sexualisierter Gewalt Betroffene brechen mit Mythen, Tabus und Stigmata. 

Jede fünfte Frau in der Schweiz hat bereits sexualisierte Gewalt erlebt. Doch die realen sexualisierten Gewalterfahrungen haben oft nicht viel mit den gesellschaftlich dominanten Vorstellungen von Vergewaltigung zu tun: Roh, gewaltvoll, Penis in Vagina, durch einen Fremden. In der neuen Ausstellung «Uns reichts!» von Amnesty International Schweiz brechen sieben Aktivist*innen mit den gesellschaftlichen Mythen, Tabus und Stigmata, die sich beim Thema Vergewaltigung hartnäckig in der Gesellschaft halten: «Es gibt starke gesellschaftliche Erwartungen, wie eine betroffene Person reagieren soll – vor, während und nach der Tat. In der Realität ist es oft ganz anders. Das muss die Gesellschaft verstehen», sagt die Aktivistin Cindy Kronenberg. Mehr


1. April - 30. Oktober 2022

Museums-Team

Leitung

Dr. Ursula Helg

Sekretariat

Camilla Schirmer

Museumsdienst

Olivia Egli
Nadja Kundert
Linda Nafzger
Christine Späth
Maggie Wandfluh

Führungen

Dr. Nicole Billeter
Christine Späth
Andrea Trümpy
Olivia Egli (Kindernachmittage)

Architektur

Im historischen Hänggiturm

Beheimatet ist die neue, moderne Ausstellung im historisch einmaligen und eindrücklichen Hänggiturm. Wobei der Begriff «Turm», irreführend ist. In Wirklichkeit ist der Ausstellungsraum ein riesiger, fantastischer, fast sakral anmutender Saal, in dem in der Blütezeit der Glarner Textilindustrie die bedruckten Stoffbahnen zum Trocknen aufgehängt wurden. Das Museum befindet sich im Ortsteil Ennenda und ist zu Fuss vom Bahnhof Glarus oder Ennenda in gut zwölf Minuten erreichbar.

Das Anna Göldi Museum wird unterstützt durch:

 

Fons Margarita, Curti-Stiftung, Markant-Stiftung, Stiftung Anne-Marie Schindler, Garbef-Stiftung, Evangelische Landeskirche Kt. Zürich, Walter Haefner-Stiftung, Sandoz Familienstiftung, Schlittler Informatik-Dienstleistungen GmbH, Swisslife Perspektiven, Stiftung Gartenflügel, Otto Gamma-Stiftung, Daniel Jenny & Co, Hans Eberle AG, Gemeinde Glarus Süd, Gemeinde Glarus Nord, Stiftung der Glarner Kantonalbank für ein starkes Glarnerland