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offen ab 3. April 2019

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+41 55 650 13 54

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Dauerausstellung
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Der Prozess gegen Anna Göldi steht im Mittelpunkt
Das moderne und gänzlich neu konzipierte Museum ist dem tragischen Schicksal der 1782 durch das Schwert hingerichteten Magd Anna Göldi gewidmet und zeichnet die Stationen ihres Lebens nach. Im Zentrum der Ausstellung steht der unvergleichlich gut dokumentierte Prozess, namentlich die ausführlichen Folterprotokolle. Darum herum werden die Besucherinnen und Besucher von einer Themeninsel zur anderen geführt: Hexenwahn, Netzwerk der Macht, Aufklärung, Publizistik, Erinnerungskultur, Rehabilitierung.
Wechselausstellungen
Das Anna Göldi Museum stellt sich der Gegenwart
Die Museumsleitung plant periodische Wechselausstellungen sowie Bildungs- und Kulturveranstaltungen. Diese sollen das Museum zu einem kulturellen Begegnungsort und zu einem Anziehungspunkt für Gruppen, Schulen, Familien, Kultur- und Geschichtsinteressierte machen.

 

 

 

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Wechselausstellungen 2019

MENSCHENRECHTE

Mit einem vielfältigen, engagierten Programm, das aktuelle Themen, vorwiegend im Bereich der Menschenrechte aufgreift, spannt das Anna Göldi Museum den Bogen zur heutigen Zeit. Nebst vielen Einzelveranstaltungen stehen in diesem Jahr drei bemerkenswerte Sonderausstellungen mit z. T. international bekannten Kunst- und Kulturschaffenden auf dem Programm.

24.Mai - 2.August 2019

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SchweigenPunkt

Schweigen. Schweigen. Verschwiegenheit. Verschweigen. Punkt. Punkt.
Installationen der Schweizer Künstlerin Franziska Greber

Franziska Greber hat sich in ihrem langjährigen Schaffen mit Diskrimierung und Gewalt auseinandergesetzt und sich für Frauen- und Menschenrechte engagiert. Im Anna Göldi Museum zeigt sie ihre aktuellen Arbeiten.

2016 initiierte sie in Simbabwe das internationale Kunstprojekt WOMEN IN THE DARK. Frauen, die im Dunkeln der Gesellschaft leben, erhalten die Möglichkeit, ihre Erfahrungen, Verletzungen, Hoffnungen und Wünsche auf weisse Blusen mit einem roten Permanentstift zu schreiben.

Das Schreiben der Frauen fliesst in den künstlerischen Prozess, der ihre Botschaften aufgreift und zu unterschiedlichen Installationen der Kleidungsstücke, der Texte, Fotos und des Videomaterials führt. Die Stimmen der Frauen werden hör- und erlebbar – das Schweigen gebrochen.

„…Die Idee hinter ´Women in the dark´ ist simpel, der Effekt überwältigend…“
NZZ Neue Zürcher Zeitung, Brigitte Hürlimann, 29. September 2017
9.August - 8.September 2019

Deine unbekannten Nachbarn - das Volk der Jenischen und Sinti

Wander-Ausstellung der Radgenossenschaft der Landstrasse
Die Ausstellung wurde erarbeitet vom Kurator Willi Wottreng zusammen mit dem professionellen Szenographen Heinz Kriesi und dem Illustrator Markus Roost.

Die Schöpfer haben Bilder aus dem reichen Fotoarchiv der Radgenossenschaft ausgesucht, die im Computer sozusagen neu gemalt worden. Diese Figuren wurden in Über-Lebensgrösse auf diese Platten mit Aluminiumoberfläche gedruckt und ausgeschnitten. So zeigen sie ein Panorama des Lebens der Jenischen und Sinti.
Die Ausstellung zeigt in Kapiteln: Wer diese Menschen sind, was sie tun, was sie reden, wohin sie reisen, wo sie geschützt sind - nämlich in der eigenen Familie. Sie zeigt die Rolle der Frauen, die Kultur, und als was sie sich verstehen: als Jenische, Sinti und auch Roma. Die Figurengruppen treffen den besonderen Charme des jenisch-sintischen Lebens zwischen Tradition und Moderne.

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13.September - 31.Oktober 2019
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Hexenjagd in Papa Neuguinea

Eine Foto- und Textreportage von Bettina Flitner aus einem der schönsten und gefährlichsten Länder der Welt: Papua Neuguinea.

Die renommierte deutsche Fotografin Bettina Flitner reiste zusammen mit ihrem Kollegen Jörg Nowak von der katholischen Hilfsorganisation missio im Frühjahr 2017 nach Papua Neuguinea. Sie hatten erfahren, dass sich dort, im südlichen Hochland, eine Schweizer Ordensschwester um die Opfer von Hexenverbrennungen kümmert.

Schwester Lorena stammt aus Graubünden und lebt hier seit 38 Jahren. Zusammen mit ihrem Team kümmert sie sich um die Menschen vor Ort. Sie schlichtet die immer wieder aufflackernden Stammeskämpfe und kümmert sich um die stetig zunehmende Zahl von Frauen (und auch einigen Männern), die wegen „Hexerei“ gefoltert und getötet werden.

Mit Unterstützung von missio startet die Schweizer Ordensfrau ein breit aufgestelltes Programm im Hochland von Papua Neuguinea, um auf allen gesellschaftlichen Ebenen gegen diese Menschenrechtsverletzungen und den Hexenwahn zu kämpfen.

Aktuell

Unser Team

Ihre kompetenten Ansprechpartner

Fridolin Elmer
Fridolin ElmerMuseumsleitungkontakt@annagoeldimuseum.ch
Aufsichtsteam
Aufsichtsteamvon links: Astrid Rhyner (vorne), Maggie Wandfluh (mitte), Rita Grendelmeier (hinten), Christine Späth (hinten), Nadja Kundert (vorne)kontakt@annagoeldimuseum.ch
Dr. Walter Hauser
Dr. Walter HauserMuseumsführungenwalter.hauser@annagoeldi.ch
Anna Göldi-Sachbuchautor Stiftungspräsident Anna-Göldi-Stiftung

Architektur

Im historischen Hänggiturm

Beheimatet ist die neue, moderne Ausstellung im historisch einmaligen und eindrücklichen Hänggiturm. Wobei der Begriff «Turm», irreführend ist. In Wirklichkeit ist der Ausstellungsraum ein riesiger, fantastischer, fast sakral anmutender Saal, in dem in der Blütezeit der Glarner Textilindustrie die bedruckten Stoffbahnen zum Trocknen aufgehängt wurden. Das Museum befindet sich im Ortsteil Ennenda und ist zu Fuss vom Bahnhof Glarus oder Ennenda in gut zwölf Minuten erreichbar.